Lösung von Problemen mit der Spanabfuhr bei Anwendungen zum Gewindebohren großer Durchgangslöcher
Lösung von Problemen mit der Spanabfuhr bei Anwendungen zum Gewindebohren großer Durchgangslöcher
2025-08-18
Lösung von Problemen mit der Spanabfuhr bei Anwendungen zum Gewindeschneiden großer Durchgangslöcher
In der russischen Schwerindustrie und Industriereparatur werden in Stahlkonstruktionen und mechanischen Baugruppen häufig Durchgangsgewindebohrungen mit großem Durchmesser (z. B. M20–M30) verwendet. Probleme mit der Spanabfuhr sind einer der Hauptfaktoren, die die Prozessstabilität beeinträchtigen.
Bei der Bearbeitung erzeugen größere Gewindedurchmesser ein höheres Spanvolumen. Bei unzureichender Spanabfuhr sammeln sich Späne in der Bohrung an, erhöhen den Schnittwiderstand und verursachen Drehmomentschwankungen. Dies kann zu einer instabilen Bearbeitung und sogar zum Blockieren des Werkzeugs führen.
Aus Sicht der Bearbeitung liegt das Hauptproblem in der Diskrepanz zwischen Spanvolumen und Abfuhrweg. Wenn Späne nicht effektiv entfernt werden, beeinträchtigen sie den Schneidprozess und verringern die Bearbeitungsstabilität.
Gewindebohrer mit gerader Nut DIN376 bieten eine effektive Lösung. Die gerade Nutgeometrie ermöglicht eine axiale Spanabfuhr bei Anwendungen mit Durchgangsbohrungen, sodass die Späne reibungslos austreten können. Die Kegelfase sorgt für einen allmählichen Schnitteingriff und reduziert so plötzliche Belastungsstöße.
Zu den wichtigsten Parametern gehören ein Größenbereich von M12 bis M33, Gewindelängen von 8–50 mm und Gesamtlängen von 40–180 mm. Die 6H-Toleranz gewährleistet eine gleichbleibende Gewindequalität.